Escuela Modelo



 

Bildung ist der Schlüssel für nachhaltige Entwicklung in Peru, wo trotz guten makroökonomischen Wachstumsraten ein grosster Teil der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt im informellen Sektor verdienen muss.

Im März 2006 konnte die "Escuela Modelo en la Amazonía", eine Primarschule, die eine zeitgemässe und realitätsbezogene Grundbildung anbietet, ihren Betrieb aufnehmen. Im Schuljahr 2015 werden neun Klassen (3 Kindergarten und 1. - 6. Primarstufe) mit insgesamt rund 200 Schülerinnen und Schülern geführt.

Auf einem rund 2 ha grossen Areal am Rand der Stadt Yurimaguas ist eine Infrastruktur in traditioneller Bauweise entstanden: 





 

   


  
Grosser Wert wird auf eine gute Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden gelegt. Die Schule sowie deren eigenständiges Konzept und Lehrplan wird von der Regionalregierung offiziell anerkannt, welche auch die Grundlöhne der Lehrpersonen finanziert.

Oberstes Ziel der Schule ist die Erarbeitung und Erprobung neuer Bildungsinhalte und damit der Anstoss für Reformen im staatlichen Schulwesen. Im Vordergrund steht die Bildungsqualität und nicht die schulische Grundversorgung. Die "Escuela Modelo en la Amazonía" ist keine Privatschule; es werden keine Schulgelder verlangt und die Schülerinnen und Schüler kommen aus allen sozialen Schichten.







































 

Ende Dezember 2014 unterzeichneten EDA-Yurimaguas und die lokale Schulbehörde (UGELAA) einen neuen, per 1. Januar 2015 in Kraft tretenden Zusammenarbeitsvertrag für eine Mindestdauer von 10 Jahren. Der Weiterbetrieb der Escuela Modelo en la Amazonía hat damit eine solide Basis erhalten. Die Hauptpunkte sind die folgenden:

 



Der im Dezember 2012 erstellte Videoclip  gibt einen guten Einblick in das Schulprojekt "Escuela Modelo en la Amazonia" und deren Konzept:


 





Was meinen unsere Schülerinnen und Schüler zur "Escuela Modelo"?

 




Ein TV-Spot, welcher im lokalen Fernsehen Werbung machte für das Schuljahr 2012 der "Escuela Modelo en la Amazonía":